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Poesiealbum 242

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Zeit

ist unser größter Reichtum, aber sie ist bemessen. Einander nahe sein bedeutet immer auch: Einander verlieren können. Das Leben als behutsamer Tanz auf Messers Schneide. Mit jedem zerstörten Lebewesen geht eine ganze Welt unter. Es bleibt eine Wunde. Und doch gehört das Vergehen zur Existenz. Der Abgrund muß nicht konstruiert werden, er ist All-gegenwärtig. Aus diesem Wissen erwächst die Feierlichkeit des Augenblicks. Poetische Zwiesprache mit Natur und Geschichte, dem fremden Leben und dem eigenen. Suche nach Heimat. Wurzeln bilden und sich verzweigen im Hier und Jetzt. Nicht nur da sein. Hier sein. Jetzt sein. Und immer wieder Bestandsaufnahme: Verblichene Utopien und trotziges Beharren: Ich bin. Keine Gewißheiten mehr als diese: Die Nachtigall singt, weil sie muß...
Maik Altenburg

time

Is our greatest part of wealth, but it is limited. To be close together means to be ready for departure, too. Life is the cautious dance on the edge of the knife. A whole world is on the wane in every destructed creature. Wounds remain open. All the same, fade and death belong to life and existence. No needs to construct something like the abyss – it already is part of space. Solemnity arises out of this knowledge. Poetic dialog between nature and history, between our own life and the life of the others. Search for homeland. Mould roots and spread them in the here and in the now. Not just be there. Be here. Be now, in this very moment. And don’t forget to take your inventory every now and then. Fading utopian dreams and defiant insistence: I am. Nothing you know better for sure than this: The nightingale sings because she has to...
Maik Altenburg

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